Wir schützen Ihre Privatsphäre

Wir verwenden essenzielle Cookies für Authentifizierung und Website-Funktionalität. Drittanbieter-Dienste wie Google Maps erfordern Ihre Zustimmung.

Mehr über unsere Cookies erfahren
Zum Hauptinhalt springen
Swiss Private Schools
Swiss PrivateSchools
ProgrammeBlogÜber uns
AnmeldenRegistrieren
  1. So prüfen Sie, ob eine Schweizer Privatschule akkreditiert ist
So prüfen Sie, ob eine Schweizer Privatschule akkreditiert ist

So prüfen Sie, ob eine Schweizer Privatschule akkreditiert ist

Für Privatschulen gibt es in der Schweiz keine einheitliche Akkreditierung. Eine Schule kann eine kantonale Bewilligung, einen anerkannten Abschluss, eine externe Prüfung oder ein Qualitätszertifikat haben, und für jedes gibt es ein eigenes Register. Was es jeweils bedeutet und wo Sie es prüfen.

ElternratgeberVon Swiss Private Schools Editorial15. Oktober 20268 Min. Lesezeit

Fast jede Website einer Schweizer Privatschule zeigt eine Reihe Logos und irgendwo oben das Wort «akkreditiert». Wenige sagen, von wem, wofür und bis wann. Das ist wichtig, denn eine Schweizer Privatschule kann sehr Verschiedenes vorweisen: eine Bewilligung des Kantons, das Recht, einen Abschluss zu vergeben, eine Prüfung durch eine internationale Organisation, ein Qualitätszertifikat, eine Mitgliedschaft. Nur einiges davon sagt etwas über den Unterricht aus.

In der Schweiz gibt es weder ein nationales Register akkreditierter Privatschulen noch eine einheitliche Schweizer Akkreditierung für sie. Jeder Nachweis hat seinen Herausgeber, und jeder Herausgeber führt seine eigene Liste. Dieser Ratgeber erklärt, was die einzelnen Nachweise bedeuten und wo Sie sie prüfen. Meist dauert das nur wenige Minuten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Fragen Sie, welche Stelle den Nachweis erteilt hat, und für welchen Standort, welche Stufe oder welches Programm.

  • Suchen Sie die Schule im Register dieser Stelle, nicht auf der Website der Schule.

  • Prüfen Sie die Daten. Manche Nachweise laufen ab, und «Kandidat» oder «Mitglied» heisst nicht akkreditiert.

  • Verstehen Sie die kantonale Bewilligung als gesetzliches Minimum, nicht als Qualitätsausweis.

  • Bereitet die Schule auf eine Prüfung vor, fragen Sie, wer sie stellt und bewertet.

1. Der Kanton: Eine Bewilligung ist keine Anerkennung

Jede Privatschule, die Kinder im schulpflichtigen Alter unterrichtet, braucht eine Bewilligung des Kantons. Der Kanton prüft, wer die Schule führt und was sie unterrichtet, und beaufsichtigt sie danach. Die Bewilligung ist eine gesetzliche Pflicht, keine Auszeichnung: Jede Schule, die legal betrieben wird, hat eine.

Zwei Kantone halten das im Gesetz fest. Das Genfer Reglement über den Privatunterricht hält fest, dass die Bewilligung zum Betrieb einer Privatschule «keine Anerkennung des Departements hinsichtlich des Werts des Unterrichts» darstellt und in keinem Fall zu Werbezwecken verwendet werden darf (REPriv, Art. 13). Das Waadtländer Gesetz über den Privatunterricht verbietet, diese Bewilligungen in der Werbung zu erwähnen (LEPr, Art. 8).

Nennt sich eine Schule ohne weitere Angaben «staatlich anerkannt» oder «vom Kanton bewilligt», meint sie also meist die Bewilligung, die jede Schule haben muss. Das war die häufigste Verwechslung, die wir bei der Prüfung der Nachweise in unserem Verzeichnis fanden. Manche Kantone gehen über eine Bewilligung hinaus: Das Tessin anerkennt bestimmte Privatschulen als den öffentlichen Schulen gleichwertig (scuole parificate), und eine anerkannte Maturität (siehe unten) ist eine offizielle Anerkennung dieses Bildungsgangs. Behauptet eine Schule eine Anerkennung, fragen Sie nach dem kantonalen Entscheid, der sie erteilt.

Wo Sie prüfen: Die kantonale Bildungsverwaltung führt die Liste der bewilligten Privatschulen. Im Kanton Zürich veröffentlicht das Volksschulamt ein öffentliches Register der bewilligten Privatschulen für Kindergarten, Primar- und Sekundarstufe. In anderen Kantonen wenden Sie sich an die zuständige Stelle, etwa das DIP in Genf, die DGEO in der Waadt oder das DECS im Tessin.

2. Die Schweizer Matura: anerkannt oder Vorbereitung auf die eidgenössische Prüfung

Die gymnasiale Maturität öffnet den Weg an die Schweizer Hochschulen. Eine Privatschule kann sie auf zwei sehr unterschiedliche Arten anbieten.

  • Eine anerkannte Maturität. Das Maturitätszeugnis der Schule ist von Bund und Kantonen anerkannt, über die Schweizerische Maturitätskommission. Die Schule stellt und bewertet ihre Prüfungen unter amtlicher Aufsicht, wie ein öffentliches Gymnasium. Diese Schulen stehen auf der Liste der Schulen mit anerkannten gymnasialen Maturitätszeugnissen, die das SBFI veröffentlicht.

  • Die Vorbereitung auf die Schweizerische Maturitätsprüfung. Die Schule unterrichtet den Stoff, und die Schülerinnen und Schüler legen die Schweizerische Maturitätsprüfung ab, die von schulexternen Examinatoren gestellt und bewertet wird. Wer besteht, hat denselben Zugang zu den Schweizer Hochschulen.

Beide Wege sind legitim, aber für eine Schülerin oder einen Schüler nicht dasselbe. Sagt eine Schule, sie «biete die Matura an», fragen Sie, welche. Ein Zeugnis, das die Schule ohne diese Anerkennung selbst ausstellt, ist nicht die Schweizer Matura. Mehr dazu in Was ist die Schweizer Matura? und auf der Programmseite zur Schweizer Matura.

3. Internationale Abschlüsse: Darf die Schule sie vergeben?

Das IB

Nur eine IB World School darf IB-Programme unterrichten und vergeben, und die Autorisierung wird Programm für Programm erteilt: Eine Schule kann für das Diploma Programme autorisiert sein und für das Middle Years Programme nicht. Eine «Kandidatenschule» bereitet die Autorisierung vor und darf das Diplom noch nicht vergeben. Prüfen Sie das mit der IB-Suche Find an IB World School, gefiltert auf die Schweiz. Sie zeigt jedes Programm, für das die Schule autorisiert ist. Siehe auch die Programmseite zum IB-Diplom.

Britische Abschlüsse

IGCSEs und A Levels werden von Prüfungsorganisationen gestellt: Cambridge International, Pearson Edexcel, OxfordAQA und anderen. «Cambridge» auf einer Website sollte heissen, dass die Schule eine registrierte Cambridge-Schule ist. Das prüfen Sie mit der Cambridge-Suche find a Cambridge school. Manche Schulen melden ihre Schülerinnen und Schüler über ein anderes Prüfungszentrum an. Das funktioniert, aber die Schule ist dann selbst keine Cambridge-Schule.

British Schools Overseas (BSO) ist etwas anderes: eine Inspektion nach den Standards des britischen Bildungsministeriums. Die akkreditierten Schulen stehen auf GOV.UK.

Das amerikanische Diplom

Das amerikanische High-School-Diplom vergibt die Schule selbst. Gewicht erhält es durch die Akkreditierung der Schule bei einer amerikanischen Akkreditierungsagentur, für Schulen im Ausland meist NEASC, Middle States (MSA-CESS) oder Cognia. Jede veröffentlicht ein Verzeichnis der Schulen, die sie akkreditiert. Advanced-Placement-Kurse werden Kurs für Kurs autorisiert, und der AP Course Ledger des College Board führt sie auf.

Das französische Baccalauréat

Das französische Bildungsministerium kann eine Schule im Ausland homologieren, Stufe für Stufe: Eine Schule kann für die beiden letzten Lycée-Jahre homologiert sein und für die Primarstufe nicht. Schülerinnen und Schüler einer homologierten Schule legen das Bac als Schulkandidaten ab, mit kontinuierlicher Bewertung. Sonst legen sie es als Einzelkandidaten ab. Prüfen Sie die Schulliste der AEFE und suchen Sie nach Stadt wie nach Land: Manche Schweizer Schulen sind unter ihrer Stadt eingetragen.

4. Akkreditierung der ganzen Schule: CIS, NEASC und andere

Viele internationale Schulen lassen sich von einer Organisation akkreditieren, die die ganze Schule nach veröffentlichten Standards beurteilt, ein Team besuchender Lehrpersonen schickt und in einem regelmässigen Zyklus wiederkommt. In der Schweiz begegnen Ihnen vor allem der Council of International Schools (CIS), NEASC, Middle States und Cognia. Das ist freiwillig, und es kommt einer umfassenden Qualitätsprüfung einer Privatschule am nächsten.

Zwei Punkte sollten Sie prüfen:

  • Mitglied heisst nicht akkreditiert. Der CIS etwa hat Mitgliedschulen, die nicht akkreditiert sind, und sein Verzeichnis zeigt den Status jeder Schule.

  • Standort und Datum. Die Akkreditierung gilt für eine bestimmte Schule oder einen bestimmten Campus und wird regelmässig überprüft. Fragen Sie, wann der letzte Besuch stattfand und wann der nächste fällig ist.

5. Qualitätszertifikate laufen ab

Manche Schulen haben ein Zertifikat für Qualitätsmanagement: ISO 9001, eduQua (das Schweizer Label für Weiterbildungsinstitutionen) oder Swiss School Impulse, unter anderen. Sie zertifizieren, wie eine Schule geführt wird, nicht, was die Schülerinnen und Schüler lernen, und sie gelten für eine bestimmte Zeit und werden durch ein Audit erneuert. Ein Logo kann auf einer Website bleiben, wenn das Zertifikat längst abgelaufen ist.

Suchen Sie die Schule in der Datenbank der Stelle, die das Zertifikat ausgestellt hat, und lesen Sie das Ablaufdatum. Finden Sie es nicht, fragen Sie die Schule nach der Zertifikatsnummer und der Zertifizierungsstelle.

6. Eine Mitgliedschaft ist keine Akkreditierung

Verbände sind für Schulen und Familien nützlich: der Verband Schweizerischer Privatschulen (VSP), regionale Verbände wie die AGEP in Genf und die AVDEP in der Waadt, die SGIS für internationale Schulen in der Schweiz, Netzwerke wie Round Square oder COBIS. Ein Mitglied unterzeichnet meist eine Charta und zahlt einen Beitrag, und manche Verbände verlangen mehr. Lesen Sie die Aufnahmebedingungen des jeweiligen Verbands. Für sich allein ist eine Mitgliedschaft keine Prüfung der Schule.

7. Nach der Sekundarschule: geschützte Bezeichnungen und wer den Abschluss vergibt

Für Hotelfach-, Wirtschafts- und Designschulen gelten nationale Regeln. In der Schweiz sind die Bezeichnungen «Universität», «Fachhochschule» und «pädagogische Hochschule», in jeder Sprache, Institutionen vorbehalten, die nach dem Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz institutionell akkreditiert sind (HFKG, Art. 62). Der Schweizerische Akkreditierungsrat veröffentlicht seine Entscheide.

Viele private Institutionen sind in der Schweiz nicht akkreditiert, vergeben aber Abschlüsse über eine ausländische Universität oder haben eine ausländische Akkreditierung. Das kann durchaus solide sein, aber der Abschluss ist dann der des Partners, und sein Wert hängt von diesem Partner ab. Fragen Sie, wer den Abschluss vergibt, und prüfen Sie das Register dieser Stelle. Bei Wirtschaftsschulen sind AACSB, EQUIS, AMBA und ACBSP Akkreditierungen. Die AACSB hat auch Mitglieder, die nicht akkreditiert sind.

Warnzeichen

  • «Akkreditiert», ohne Angabe der Stelle.

  • «Staatlich anerkannt» oder «vom Kanton bewilligt», ohne Entscheid, den man zeigen kann.

  • «Kandidat», «Autorisierung beantragt», «im Akkreditierungsverfahren».

  • Ein Nachweis, der einer Schwesterschule, der Gruppe oder einem Partnercampus gehört, nicht dieser Schule.

  • «Bereitet vor auf» eine Prüfung, dargestellt als «vergibt» einen Abschluss.

  • Das Logo einer Prüfungsorganisation oder eines Verbands, dargestellt als Akkreditierung.

  • Ein Zertifikat, das im Register der ausstellenden Stelle nicht zu finden oder abgelaufen ist.

Fragen an die Schule

  1. Welche Stelle hat diese Akkreditierung erteilt, und seit wann?

  2. Gilt sie für diesen Standort und für die Stufe oder das Programm, in das mein Kind käme?

  3. Wann ist die nächste Überprüfung?

  4. Können Sie uns eine Zusammenfassung der letzten Evaluation geben?

  5. Ist Ihre Matura anerkannt, oder legen die Schülerinnen und Schüler die eidgenössische Prüfung ab?

  6. Bei einem ausländischen Abschluss: Dürfen Sie ihn vergeben, oder treten die Schülerinnen und Schüler als externe Kandidaten an?

Wie wir Akkreditierungen auf Swiss Private Schools zeigen

Auf jeder Schulseite nennt der Abschnitt «Akkreditierungen & Auszeichnungen» nur Nachweise, die wir bestätigen konnten: im Register der ausstellenden Stelle oder, wo kein Register öffentlich ist, in den aktuellen Angaben der Schule selbst. Kantonale Bewilligungen erscheinen dort nicht als Anerkennungen, und Mitgliedschaften stehen getrennt von Akkreditierungen. Im Oktober 2026 haben wir jeden Nachweis im Verzeichnis in den Registern der ausstellenden Stellen geprüft. Wenn Sie bemerken, dass sich einer geändert hat, schreiben Sie uns.

Alle Privatschulen der Schweiz ansehen

Kostenloser Schweizer Bildungsratgeber

Laden Sie unseren umfassenden Leitfaden zur Wahl der richtigen Schweizer Schule für Ihr Kind herunter.

  • Schulvergleichs-Checklisten
  • Budgetplanungs-Arbeitsblätter
  • Bewerbungszeitplan-Vorlagen
  • Insider-Tipps von Bildungsexperten
Schweizer MaturaIB-DiplomInternationale FamilienSchulwahl
Vorheriger

Private Tagesschulen rund um den Genfersee: Der Elternratgeber für Genf, Nyon, Lausanne und Montreux

Swiss Private Schools
Swiss PrivateSchools

Das massgebliche Verzeichnis, das Familien seit 2026 mit den besten Bildungseinrichtungen der Schweiz verbindet.

|||

Entdecken

  • Schule finden
  • Alle Schulen
  • Internate
  • Internationale Schulen
  • Tagesschulen
  • IB-Programme
  • A-Level-Programme
  • Programmmatrix
  • Ferienlager

Erkunden

  • Genfersee
  • Zürich & Ostschweiz
  • Wallis & Graubünden
  • Tessin
  • Bern & Zentralschweiz
  • Genf
  • Zürich
  • Lausanne und Waadt
  • Deutschschweiz
  • Französische Schweiz
  • Italienische Schweiz

Ressourcen

  • Schulsystem-Quiz
  • Warum die Schweiz
  • Internatsführer
  • Ferienlager-Guide
  • Schulgebühren & Kosten
  • Internationale Familien
  • Über uns
  • Blog
  • Für Schulen
  • Preise
  • Warum Swiss Private Schools
  • Hilfecenter
Datenschutzerklärung·Nutzungsbedingungen·Service Level Agreement·Datenverarbeitungsvertrag·Sicherheit & Compliance·Cookie-Richtlinie·Bewertungsrichtlinie·So ordnen wir die Schulen·Barrierefreiheit·

© 2026 Swiss Private Schools. Alle Rechte vorbehalten.

Mit Präzision in der Schweiz gefertigt
Startseite
Blog